Landschaftsgarten Seifersdorfer Tal


Das Seifersdorfer Tal ist als einer der bedeutendsten frühen Landschaftsgärten in Deutschland ein
Kulturdenkmal von überregionaler Bedeutung. Gleichzeitig ist das tief eingeschnittene Tal auch ein
wertvolles Naturschutzgebiet, wo zahlreiche Mittelgebirgspflanzen ihre nördliche Verbreitung haben.
Seit 1981 wird die Anlage durch den Verein Seifersdorfer Thal e.V. unter gartendenkmalpflegerischen
und naturschutzfachlichen Gesichtspunkten in ehrenamtlicher Arbeit gepflegt und instand gesetzt.
Seither hat die Anzahl der Besucher beständig zugenommen. Das Seifersdorfer Tal ist ein beliebtes
Ausflugsziel für Gäste aus nah und fern.
Foto: Klenke
Fünf Minuten genügten am Pfingstmontag, mehrere gewaltige Tornados durchrasten die
Landschaft nördlich von Mühlberg bis in die Massenei östlich von Radeberg und hinter-
ließen eine Bild der Verwüstung. In und um Großenhain wurden hunderte Häuser abgedeckt
und teilweise zerstört.
Auch in unserem Seifersdorfer Tal fielen Hunderte von großen Bäumen, meist Buchen,
dem Sturm zum Opfer. Das Tal war völlig unpassierbar, Bäume lagen kreuz und quer über
den Wegen, ganze Hangabschnitte besitzen keinen Wald mehr. Wege und Treppen sind ruiniert.
Die berühmten Buchenhallen am Schönborner Weg von Seifersdorf her gibt es nicht mehr.
Die hohen Baumbestände im Gebiet der bronzezeitlichen Wallanlage liegen geborsten. Vier
Denkmale wurden ganz oder teilweise zerstört und müssen wieder instand gesetzt werden,
es handelt sich um das Denkmal „Ach wie schön“, den Steintisch „Denkmal des Ministers
von Brühl“, das „Denkmal des Vaters der Gräfin“ und die „Ruine der Vergänglichkeit“.

| | Dieses immense Schadensbild zu beseitigen,
übersteigt die Kräfte des Seifersdorfer Thal e.V.
und des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz.
Der wirklich entstandene Schaden ist noch nicht
in seinem vollen Umfang zu bemessen.
Durch den Verkauf des Holzes kann nur ein Bruch-
teil der notwendigen Wiederherstellungsarbeiten
finanziert werden.
Fotos: Klenke

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Fachliche und organisatorische Unterstützung erhielten wir bei den ersten Aufräumungs-
arbeiten und Verkehrssicherungsmaßnahmen vom Sachsenforst, von den Naturschutzbehörden
und Landschaftspflegefirmen, vom Landesamt für Archäologie und der Landestalsperren
verwaltung.
Über 80 Helfer folgten einem Aufruf zu einem ersten Arbeitseinsatz im Tal am 3. Juli 2010.
Verschiedene Benefizkonzerte haben stattgefunden. Hierfür sangen und musizierten die
Dresden Harmonists, der Männcherchor Cunnersdorf 1894 Ottendorf-Okrilla sowie die
Solisten: Katja Fischer, Marlen Herzog, Oliver Kaden, Martin Schicketanz, Constance
Unger, Hans-Ludwig Raats, Johannes Korndörfer und Kornél Magvas.

Der Leiter des Forstbezirkes Neustadt, Dr. Dietrich Butter, erläutert Sachsenforst Geschäftsführer Prof. Hubert Braun und Ministerpräsident Stanislaw Tillich (v.l.n.r.) Schadumfang und Aufarbeitungsstrategie.
Quelle:www.smul.sachsen.de/sbs/20501.htm
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Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat
uns bei einer Vor-Ort-Begehung am
27. Juli 2010 von Seiten des Freistaates
Sachsen unkomplizierte Hilfe zugesagt.
Für das große Engagement, alle Initiativen
und Unterstützungen sind wir sehr dankbar.
Eine Wiederherstellung des bedeutenden
Landschaftsgartens Seifersdorfer Tal ist
auch weiterhin nur mit Hilfe und Unter-
stützung vieler zu leisten.
Neben Arbeitseinsätzen, die sensible
Bereiche des Parks wieder herstellen
können, ist die großflächige Beräumung
der umgestürzten Bäume nur mit dem Einsatz
von Fachfirmen mit entsprechender Technik
im schwer zugänglichen Gelände möglich. |
Für den Wiederaufbau des Seifersdorfer Tals sind noch umfangreiche Arbeiten notwendig, die finanziell
abgesichert werden müssen. Wir bitten Sie, uns auch dabei durch Spenden zu unterstützen.
Bitten helfen Sie uns, spenden Sie unter dem Kennwort „Seifersdorfer Tal“ auf unser Spenden-
konto 3 120 058 822 bei der Ostsächsischen Sparkasse Dresden BLZ 850 503 00. Eine entsprechende
Spendenbestätigung erhalten Sie von uns umgehend. Jede Spende hilft um das Seifersdorfer Tal wieder
zu einem erlebnisreichen Naturschutzgebiet und schönen Landschaftsgarten zu gestalten.
Wir danken Ihnen.
Landesverein Sächsischer Heimatschutz e.V. | Seifersdorfer Thal e.V. |
Eine ergänzte Fassung dieses Beitrages sehen Sie hier:

Bergwiesencamp 2010 am Fichtelberg


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Das Bergwiesencamp wird vom 17.07.2010 bis 01.08.2010 am Fichtelberg durchgeführt werden.
Es sind noch wenige Restplätze für naturinteressierte Jugendliche frei.
Anmeldungen und Anfragen an Herrn M. Greif im Naturschutzzentrum des Naturschutzbunds Regionalverband Erzgebirge unter 0371 – 33 67 77 7. (Anrufbeantworter auch geschaltet)
klicken Sie hier für weitere Informationen
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Orkanschäden im Seifersdorfer Tal
Einladung zum Arbeitseinsatz am 3. Juli 2010

Einladung zum Arbeitseinsatz im Seifersdorfer Tal am 3. Juli 2010
Fünf Minuten am Pfingstmontag genügten:
einer der schwersten Tornados Deutschlands hinterließ im Seifersdorfer Tal eine Spur der Verwüstung. Hunderte großer Bäume fielen dem Sturm zum Opfer. Seitdem ist das Tal unpassierbar. Stämme liegen kreuz und quer über den Wegen, ganze Hangabschnitte sind entwaldet. Die Beseitigung der immensen Schäden übersteigt sowohl die Kräfte des Seifersdorfer Thal e.V., der die Anlage seit 1981 ehrenamtlich pflegt und instand setzt, als auch des Eigentümers, dem Landesverein Sächsischer Heimatschutz e.V..
Zwei Forstbetriebe sowie eine Baumpflegefirma haben bereits begonnen, die größten Stämme zu beräumen. Weitere Beräumungsarbeiten werden in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren (!) folgen müssen.
Aufgrund der Tragweite des Ereignisses hat der Vorstand unseres Vereins beschlossen, am 3.Juli 2010 statt des traditionellen Thal-Festes einen Arbeitseinsatz durchzuführen.
An der Laurawiese wollen wir ein erstes Zeichen für die Wiederherstellung des Gartendenkmals setzen. Dazu benötigen wir dringend Unterstützung!
Helferinnen und Helfer sind herzlich willkommen!
hier finden Sie die vollständige Einladung mit Anmeldeformular
 
Blick zur Sonnenuntergangsbank | Laurabrücke |
Das Seifersdorfer Tal ist durch den Staatsbetrieb Sachsenforst – Forstbezirk Dresden gemäß § 13 Sächsisches Waldgesetz gesperrt.
Alle freiwilligen Helfer können sich über künftige Arbeitseinsätze im Tal auf der Homepage des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz e.V. und der des Seifersdorfer Thal e.V. informieren.
Bitte vormerken:
Ein weiterer großer Arbeitseinsatz wird am 23.10.2010 stattfinden.
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Die Fotografien stellte uns freundlicherweise Herr Thomans Pätzig zur Verfügung.

,,Neue“ Sicht von CDU/FDP im Sächsischen Landtag zur kommunalen Baumschutzsatzung

Die „neue“ Sicht der CDU und FDP in Sächsischen Landtag zur kommunalen Baumschutzsatzung
Naturschutzregelungen sollen nicht mehr
für Bäume und Hecken in Kleingärten,
für Obstbäume, Nadelgehölze, Pappeln, Birken, Baumweiden und abgestorbene Bäume auf bebauten Grundstücken sowie
für Bäume mit einem Stammumfang von weniger als einem Meter gelten.
Die Kommunen dürfen zudem weitere Ausnahme festlegen.
Ein Fällantrag muss innerhalb von drei Wochen vom Amt entschieden werden, darüber hinaus kann ohne Genehmigung gefällt werden.
Das Verfahren soll kostenfrei sein.
Der Landesverein Sächsischer Heimatschutz e. V. lehnt diese Neuregelung ab.
Begründung:
Die pauschalen Fällmöglichkeiten für alle Nadelbäume bringen große Gefahren, da beispielsweise zu den Nadelgehölzen wertvolle, seltene und zu schützende Bäume wie Sumpfzypressen, Mammutbäume, Zedern und Weißtannen zählen.
Das Fällen von Bäumen auch abgestorbener ohne fachlichen Rat bergen für die Bürger rechtliche Unsicherheiten, da Bäume Lebensraum auch für artenschutzrechtlich festgesetzte Tiere bieten, die zu schützen sind. Bürger machen sich beim Fällen solcher Bäume strafbar.
Dass bis 100 cm Stammumfang Bäume gefällt werden können, ist eine Gefahr für den alten und langsam wachsenden Baumbestand. Wir fordern eine Festsetzung des Stammumfanges von 60 cm.
Lesen dazu auch: Gesetz zur Anpassung des Landesumweltrechts .../Gesetz zur Vereinfachung des Landesumweltrechts

Workshop: Der Burgberg Zschaitz in der Lommatzscher Pflege - Natur, Archäologie und Kulturlandschaft

Der Landesverein Sächsischer Heimatschutz hatte am 17. April 2010 in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Archäologie und dem Umweltzentrum Ökohof Auterwitz e.V. zu dem Workshop „Der Burgberg Zschaitz in der Lommatzscher Pflege – Natur, Archäologie und Kulturlandschaft“ eingeladen. Er fand aufgrund der überraschend großen Teilnehmerzahl in der Veranstaltungs-Scheune des Ökohof Auterwitz, in der Gemeinde Zschaitz-Ottewig, statt. Eindrücke von dieser Veranstaltung, die von allen Teilnehmern als sehr gelungen und informativ bewertet wurde, finden Sie hier

2. Polnisch-deutsches Frühjahrsparkseminar in Brody (Pförten)

Am 27. März 2010 fand das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt unterstützte 2. Polnisch-deutsche Frühjahrsparkseminar in Brody (Pförten) statt.
Einen Bericht zu diesem Seminar sehen Sie hier:

Die Regierung Sachsens will den Baumschutz
auf Wohngrundstücken und in Einzelgärten abschaffen!

Das bedeutet
mehrere Millionen Bäume Sachsens verlören ihren Schutzanspruch
betroffen wären in den Städten ca. 50% der Grundstücke, in den Wohnvierteln fast 100% und alle Dörfer zu fast 100%.
Baum-Eigentümer und Pächter sind dann weitgehend auf sich allein gestellt; z.B. Baumbeurteilungm Verkehrssicherungspflicht, Haftung, Nachbarschaftsstreitigkeiten
Der Landesverein Sächsischer Heimatschutz kämpft gemeinsam mit anderen
anerkannten Naturschutzverbänden um den Erhalt der bisher gültigen Baumschutzsatzungen!
Nutzen einer Baumschutzsatzung
für die Bürgerschaft: Garantie für einen ausgewogenen Umgang mit den Bäumen
für die Eigentümer und Verwalter: Chance zur kostengünstigen und rechtsverbindlichen Beratung und Entscheidung
für die Kommunen: wirksamstes Instrument zur Erhaltung und Mehrung des Großgrüns
Bitte setzen auch Sie sich für den Erhalt der Bäume ein. Geben Sie dem Sächsischen Landtag
ein Zeichen und teilen Sie den Abgeordneten Ihre Bedenken mit.

Energiepflanzenanbau zur Biogasproduktion in Sachsen

Dresden am 17. Februar 2010
Der intensive Anbau weniger Energiepflanzen zur Biogasgewinnung führt in Sachsen zu einem rasanten Biodiversitätsrückgang im Offenland und verändert das Landschaftsbild in der Agrarlandschaft nachteilig.
Die anerkannten Naturschutzverbände Naturschutzbund Deutschland des Landesverbandes Sachsen e.V., Landesverein Sächsischer Heimatschutz e.V. und der Landesverband Sächsischer Angler e.V. haben in einem gemeinsamen Brief an Ministerpräsident Stanislaw Tillich Positionen dargelegt und Impulse gegeben, um den Biogassektor naturverträglich zu entwickeln.
Sehen Sie hier diesen Brief.

Erfolg - Domplatzlinde in Meißen gerettet!

Dresden am 10. Februar 2010
Erfreut sind wir über die Rettung der 160-jährigen Linde auf Domplatz in Meißen. Durch das engagierte Wirken des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz e.V., insbesondere seines Baumkenners Rudolf Schröder und vieler Naturfreunde aus Verbänden und Initiativen, wird die Linde auch weiterhin den Domplatz gestalten und die Besucher und Gäste erstaunen lassen.
Bäume müssen auch zukünftig besonders geschützt werden. Wir haben mit dem Wirken zum Erhalt der Linde erfahren, wie erfolgreich bürgerschaftliches Engagement ist. Wichtig und hilfreich waren die vielfältigen Presseinformationen.
hier können Sie einen Artikel aus der SZ vom 11.02.2010 nachlesen.
weiterer Artikel aus der SZ vom 17.02.2010.

Linde auf dem Domplatz in Meißen erhalten

In einem Schreiben an den Bürgermeister von Meißen, Herrn Raschke, baten wir, der Landesverein Sächsischer Heimatschutz e.V., um Unterstützung bei den Bemühungen, die Domplatzlinde zu erhalten.
Wie aus dem Schreiben ersichtlich, ist uns der Erhalt der hundersechzigjährigen Linde sehr wichtig. Unser Vorstandsmitglied, Herr Rudolf Schröder, hat Maßnahmen vorgeschlagen, die den Baum noch viele Jahre wachsen und grünen lassen.
Sehen Siehierunser Schreiben an den Meißner Bürgermeister
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Professor Dr. Manfred Kramer verstorben

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Wir trauern um Professor Dr. Manfred Kramer. Nach schwerer Krankheit ist er am 14. Dezember 2009 verstorben. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.
Professor Manfred Kramer war seit 1990 Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes und prägte seit fast zwei Jahrzehnten das Profil des Landesvereins und der „Mitteilungen“. Maßgeblichen Anteil hat er an vielen Sonderpublikationen und an unserer Festschrift zum Jubiläum des Landesvereins im Jahre 2008. Sein Engagement für den Natur- und Heimatschutz ist legendär – schon in der Gesellschaft Natur und Umwelt im Kulturbund setzte er sich für einen umfassenden Schutz der heimatlichen Natur ein und trat für einen ökologischen Umgang mit den natürlichen Ressourcen ein. Bereits im Herbst 1989 hat er sich für die Wiederbelebung des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz eingesetzt. Seitdem galt sein ehrenamtliches Streben den Belangen eines breit gefächerten Heimatschutzes. Professor Manfred Kramer war im Vorstand und in der Redaktion ein klug Abwägender und stets objektiv Urteilender. Wegen seiner sachlichen Argumentation und seiner menschlichen Wärme haben wir ihn sehr geschätzt. Wer einmal mit ihm auf Exkursion war oder ihn bei seinen Fachvorträgen erlebt hat, wird seine Begeisterung, die er sehr gut verstand an andere weiterzugeben, nie vergessen – in seinem Sinne wollen wir weiterhin auf die Erhaltung und Gestaltung der sächsischen Heimat Einfluss nehmen und auch junge Menschen für die Schönheit und Verletzbarkeit ihrer, unserer Heimat sensibilisieren. So wollen wir das Andenken an Professor Manfred Kramer bewahren.
Landesverein Sächsischer Heimatschutz |

Sachsen will den kommunalen Baumschutz beschneiden - Wir sagen NEIN

Die anerkannten Naturschutzverbände Sachsens, NABU, BUND, GL und der Landesverein Sächsischer Heimatschutz e. V. haben ein gemeinsames Positionspapier „Sachsen will den kommunalen Baumschutz beschneiden – Wir sagen NEIN“
zur Landespressekonferenz am 7. Dezember 2009 vorgestellt.
Weil uns das Grün in den Städten und Gemeinden ein hohes Gut ist und es bei der Umsetzung des Koalitionsvertrages von CDU und FDP im Sächsischen Landtag stark gefährdet ist, wollen die anerkannten Naturschutzverbände die Bedeutung des Baumschutzes öffentlich machen und die Bevölkerung sensibilisieren. Im Schulterschluss mit vielen Natur- und Heimatfreunden wird der eine oder andere FDP-Landtagsabgeordnete vielleicht umzustimmen sein und punktuell von den Koalitionsvereinbarungen abrücken.

Bericht zum Jahrestreffen Arbeitsgruppe Dorfgestaltung/Dorfstrukturen

Ab sofort finden Sie den
Bericht zur Jahrestagung 2009 der Arbeitsgruppe Dorfgestaltung/Dorfstrukturen online.

Errichten und Betrieb einer Windfarm in der Tschechischen Republik nahe der Orte Holzhau und Neurehefeld

Auf dem Gebiet der tschechischen Republik direkt an der Staatsgrenze ist eine Windkraftanlage riesigen Ausmaßes geplant. Es ist mit Auswirkungen auf das deutsche Gebiet zu rechnen und eine grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung mit Öffentlichkeitsbeteiligung ist durchzuführen. Das Plangebiet ist nach europäischem Recht geschützt und alles ist zu verhindern, was den Schutzwert vermindert.
Im Schreiben an das Europäische Parlament (Ausschuss für Umwelt und Gesundheit) fordert der Landesverein Sächsischer Heimatschutz e. V., dass die Beschlüsse der EU durch gemeinsame Anstrengungen im Grenzgebiet umgesetzt werden und dass erneuerbare Energie im Interesse der Bürger und der Erzgebirgsregion gewonnen wird.
Wir erachten es als dringend erforderlich, auf das tschechische Umweltministerium Einfluss zunehmen, um die Errichtung von Windfarmen in einem europäischen Natura 2000-Gebiet zu verhindern.
Weitere Informationen finden Sie auf der
Gutachtenseite.


Hier finden Sie einige Fotos vom Jahrestreffen in Seiffen, 8. bis 10. Mai 2009.
Einen ausführlichen Bericht vom Jahrestreffen können Sie in den Mitteilungen 2/2009 lesen.

"Sachsens schönste Dörfer"

… sind ein Schwerpunkt in der 2008 in Federführung des Sächsischen Landesamtes
für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie gestarteten neuen Landtourismus-Initiative
„Sachsens Erlebnisdörfer“. Diese Kampagne will die Dörfer bei der touristischen
Entwicklung unterstützen.
„Sachsens Schönste Dörfer“ ist dabei eine Plattform für Orte, die sich auf die gezielte
Erhaltung und touristische Vermarktung ihres außergewöhnlichen baukulturellen
Erbes konzentrieren. Sie zeichnen sich durch einen großen Bestand an gut
erhaltener historischer Bausubstanz aus und verkörpern mit einer unverfälschten
Siedlungsstruktur in besonderer Weise das Typische ihrer Region. Dieses touristische
Angebot findet vor allem bei Kulturtouristen großes Interesse.
Nähere Informationen finden Sie hier

Biodiversitätsstrategie für den Freistaat Sachsen

Mit einer
Pressemitteilung und einem gemeinsamen
Positionspapier haben Landesverein Sächsischer Heimatschutz und NABU Sachsen einen konstruktiven Beitrag zur Entwicklung einer Biodiversitätsstrategie für den Freistaat Sachsen eingebracht. Sie reagierten damit auf den von der sächsischen Staatsregierung vorgelegten Entwurf für ein "Programm zur biologischen Vielfalt in Sachsen", der von beiden Vereinen ausdrücklich begrüßt wird. Auch die Tatsache, dass die Naturschutzvereine in die Diskussion um diesen Entwurf einbezogen sind, wird positiv bewertet. Der Entwurf ist aber nach Ansicht von NABU und Landesverein Sächsischer Heimatschutz noch nicht in ausreichendem Maße geeignet, den besorgniserregenden Verlust an biologischer Vielfalt zu stoppen.
