Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist ein Werk?
Unter einem Werk im Kontext des Heimatforschungspreises verstehen wir z.B. eine Monographie, einen Aufsatz in einer Zeitschrift oder in einem Tagungsband. Angenommen werden auch gedruckte Manuskripte für ein Druckwerk oder einen Vortrag. Des Weiteren zählen Internetauftritte, Hörbeiträge (Podcasts), Filme oder Social-Media-Beiträge auch als Werk. All die genannten Werke sollen einen neuen Erkenntnisgewinn darstellen.
 
Zählen Ausstellungen oder Lehrtafeln auch als Werk?
Diese Frage lässt sich bedingt mit ja beantworten. Liegen Recherchen, Konzeptionen, Skripte auf deren Grundlage z.B. Tafeln eines Lehrpfades oder Ausstellungsinhalte entstanden sind vor, bitte reichen Sie uns die genannten Konzeptionsunterlagen ein. Fotografien oder PDFs der veröffentlichten Tafeln sind weniger als Bewerbung geeignet. Wenn allerdings die Tafeln einen in sich geschlossenen Erkenntnisgewinn beinhalten und Kriterien des wissenschaftlichen Arbeitens erfüllen, können sie eingereicht werden.  
 
Welchen Umfang muss ein Werk haben?
Eine Mindest-Seitenzahl ist nicht vorgegeben. Neue Erkenntnisse in Bezug auf die Themen der Heimatforschung können in 20 Seiten oder in einem mehrbändigen Werk dargestellt werden. Wichtig ist, dass das Werk eine Forschungsfrage aufwirft, die anschließend eigenständig z.B. durch Auswertung lokalgeschichtlicher Quellen beantwortet wird. Dies trifft auch auf Filmbeiträge, Podcasts und weitere multimediale Beiträge zu.
 
Wer darf teilnehmen?
Teilnehmen dürfen Erwachsene, die in ihrer Freizeit ehrenamtlich im weiten Feld der Heimatforschung tätig sind. Die Forschungsleistung darf nicht in Zusammenhang mit einer das Forschungsfeld betreffenden wissenschaftlichen Ausbildung oder darauf aufbauenden beruflichen Tätigkeit stehen.
Darüber hinaus dürfen Kinder- und Jugendgruppen aus sächsischen Schulen und außerschulischen Einrichtungen (Schulklassen oder AGs) sich bewerben.
 
Was bedeutet wissenschaftliches Arbeiten?
Zugelassen sind Arbeiten, die eine klar erkennbare Forschungsfrage durch selbstgewählte Methoden beantworten. D.h. das Werk behandelt einen klar erkennbaren Gegenstand. Er ist genau umrissen und für Dritte erkennbar. Das Werk enthält neue Erkenntnisse, die z.B. durch Auswertung archivarischer Quellen oder Fachliteratur gewonnen wurden. Dinge, die bereits bekannt sind, können aufgegriffen werden und durch die eigenen Untersuchungen in einem neuen Blickwinkel dargestellt sein. Das Werk enthalt Angaben über zu Rate gezogene Quellen und begründet die Methodenwahl. Ortschroniken, die lokalgeschichtliche Ereignisse einer bestimmten Gemeinde rein dokumentarisch wiedergeben, ohne sie z.B. in landesgeschichtliche Ereignisse einzuhängen, erfüllen genannte Kriterien nicht.
 
Können fiktive Romane oder persönliche Lebenserinnerungen mit Heimatbezug eingereicht werden?
Nein. Zugelassen sind Arbeiten, die eine klar erkennbare Forschungsfrage durch selbstgewählte Methoden beantworten. D.h. das Werk erfüllt Kriterien wissenschaftlichen Arbeitens. Werden allerdings persönliche Lebenserinnerung z.B. in landesgeschichtliche oder weltgeschichtliche Ereignisse eingehängt und Quellen genutzt um das Persönliche zu reflektieren, kann diese Arbeit die Bedingungen zum Einreichen erfüllen.
 
Handelt es sich beim Heimatpreis um eine Förderrichtlinie?
Nein. Mit dem Preis werden abgeschlossene Werke ehrenamtlicher Autorinnen und Autoren ausgezeichnet. Projektideen oder unfertige Arbeiten werden in diesem Wettbewerb nicht berücksichtigt. Auch werden keine Zuschüsse für Druckkosten durch den Heimatpreis ausgezahlt.