Auf den Spuren des Preßnitzer Passes

Begehung des Altweges mit „Schloßstein“bei Bärenstein/Kühberg/Weipert
Exkursion mit dem Dresdener Archäologen Volkmar Geupel im Rahmen „900 Jahre erste urkundliche Erwähnung des alten böhmischen Steiges Preßnitzer Pass“


Treffpunkt:           13 Uhr in Nähe des ehemaligen "Blechhammer" in Bärenstein/Kühberg, Königswalder Str. 5
Unkostenbeitrag: 5,00 € (Karten zu Beginn der Begehung am Treffpunkt)
Anmeldung  :         über Förderverein Schloss Schlettau e.V., Schloßplatz 8, D-09487 Schlettau, Tel. 03733 / 66019 oder e-mail: info@schloss-schlettau.de
Hinweis:                Festes Schuhwerk und ggf. auch Wanderstöcke aufgrund des zu überwindenden Höhenan- bzw. -abstieges.


Bereits in frühmittelalterlichen Überlieferungen wird das Erzgebirge auch als „Miriquidi“ (Dunkelwald) bezeichnet. Dichte Waldgebiete und Sümpfe erschwerten die Durchquerung des unbewohnten Gebietes und die spätere Urbarmachung des Landesteiles, die in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhundert begann und trotz aller Widrigkeiten der damaligen Zeit aber stetig voranging. An den bereits bestehenden alten Handels- und Salzstraßen entstanden dann auch die ersten Siedlungen.
Eine der ersten Handelswege führte über den Erzgebirgskamm von Halle nach Prag über den sogenannten „Preßnitzer Pass“. Im Jahre 1118 fand dieser historische Handelsweg, der u.a. über Zwickau, Grünhain, Schlettau, Weipert, den Preßnitzer Pass nach Kaaden und dann weiter bis nach Prag führte, seine erste Erwähnung in der Stiftungsurkunde der
Marienkirche zu Zwickau.

Pressemitteilung

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