Ausstellungseröffnung „Flügelschlag“

Mit „Flügelschlag“ treffen erstmals zwei künstlerische Perspektiven auf Natur und Umwelt aufeinander. Udo Vieth verwandelt für seine Serie „Toxic Beauties“ hochauflösende Satellitenaufnahmen von Tagebauen, Rodungen und anderen vom Menschen geprägten Landschaften in eindringliche Bildwelten. Die Arbeiten bewegen sich zwischen Schönheit und Irritation und machen die Spuren menschlicher Eingriffe aus ungewohnter Perspektive sichtbar. Ihnen begegnet Sabine Emmerichs „Konferenz der Insekten“: filigrane, überdimensionale Insektenmodelle versammeln sich als vielgestaltige Gemeinschaft im Raum.
 
„Mit ‚Flügelschlag‘ möchten wir dazu anregen, vertraute Bilder von Natur neu zu betrachten. Die Ausstellung wechselt bewusst die Perspektive – von der großräumig veränderten Landschaft zu ihren oft übersehenen Bewohnern. Kunst eröffnet dabei einen besonderen Zugang zu Fragen, die auch unsere naturwissenschaftliche Forschung beschäftigen: Wie verändern wir Lebensräume, und was bedeutet dieser Wandel für die biologische Vielfalt?“, sagt Kristin Baber, Abteilungsleiterin Museum am Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz.
 
Zur Ausstellungseröffnung sprechen neben Kristin Baber die beiden beteiligten Kunstschaffenden Sabine Emmerich und Udo Vieth. Beginn ist um 18 Uhr im Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz, der Eintritt zur Eröffnung ist frei.
 
Die Sonderausstellung ist anschließend vom 18. September 2026 bis zum 14. März 2027 zu sehen.

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