Busfahrt: 2 Schlesien aus Malersicht. Eine Reise mit Christoph Wetzel zu den Deckengemälden im Hirschberger Tal und in Breslau

Der Maler Christoph Wetzel ist bekannt durch die Ausmalung der Dresdner Frauenkirche nach dem zerstörten Vorbild. Nach dem großartigen Dresdner Projekt hat er zwei weitere barocke Deckengemälde rekonstruiert – beide in Schlesien. Eine Besichtigung dieser beiden Kunstwerke, die eine Brücke vom 18. bis zum 21. Jahrhundert schlagen, lässt sich hervorragend mit einem Spaziergang durch die Kulturgeschichte Schlesiens verbinden. Die Reise durch Schlesien umfasst zwei Besichtigungstage und eine Übernachtung in Breslau (Kamienica Pod Aniołami, in der Innenstadt). Christoph Wetzel ist selbst mit dabei. Er wird die Gemälde und ihren Entstehungsprozess ausführlich vor Ort erläutern. Die Führungen in Breslau und im Hirschberger Tal, die Ausführung zur Geschichte Schlesiens und die Reisebegleitung übernimmt Dr. Matthias Donath. Am Sonnabend, 14. Mai 2022, steht das Hirschberger Tal im Mittelpunkt der Betrachtung. Hier haben sich mehrere bedeutende Schlösser und Herrensitze erhalten. Eines davon ist die Wernersdorfer Bleiche, das barocke Herrenhaus eines Hirschberger „Schleierherren“. Das Anwesen wurde von Nachfahren der früheren Besitzer erworben und 2008 bis 20212 zu einem 5-Sterne-Hotel ausgebaut. Dabei erfolgte auch die Rekonstruktion des barocken Festsaals. Wernersdorf (Pakoszów) wird nicht die einzige Station im Hirschberger Tal sein. Auch Schloss Lomnitz (Łomnica) steht auf dem Programm. Dort wird eine Möglichkeit des gemeinsamen Mittagessens angeboten. Je nach verfügbarer Zeit werden weitere Schlösser im Hirschberger Tal angesteuert. Danach geht es weiter in Richtung Breslau, wo wir am Abend eintreffen. Das Hotel liegt in der Innenstadt. In Breslau besteht die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Abendessen. Am Sonntag, 15. Mai 2022, besichtigen wir die wichtigsten Monumente in der Breslauer Altstadt, darunter auch das historische Universitätsgebäude mit der im Krieg nicht zerstörten Aula Leopoldina und dem rekonstruierten Oratorium Marianum. Dieser Festsaal, 1733 für eine Laienbewegung der Jesuiten geschaffen, diente im 19. Jahrhundert als Konzertsaal und wurde 1945 schwer beschädigt. Christoph Wetzel rekonstruierte 2013/14 die barocke Ausmalung. Nach dem weiteren Spaziergang durch Breslau und Besichtigung der Breslauer Kirchen erfolgt am Nachmittag die Rückreise nach Dresden.


Reiseleitung: Dr. Matthias Donath
Start: 7.00 Uhr, Bayrische Straße am Hbf. Dresden
Reisepreis
Doppelzimmer
für Mitglieder, Schüler, Studenten: 144,00 €
für Nichtmitglieder: 154,00 €
Einzelzimmerzuschlag: 20,00 €


Im Reisepreis enthalten sind Busfahrt, Eintritte und Führungen. Das Essen ist individuell zu bezahlen. Wir empfehlen eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen. Denken Sie bitte an Ihren 2-G-Nachweis und an die Mund-Nasen-Bedeckung entsprechend den aktuellen Vorgaben. Bitte einen gültigen Personalausweis oder Pass mitbringen.

Den gesamten Reiseplan der heimatkundlichen Busexkursionen 2022 finden Sie hier.

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