Der Neptunbrunnen in Dresden und seine Restaurierung

Am 14. Oktober 2018, zum 1. Europäischen Tag der Restaurierung, lädt das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen (LfD) von 11:00 bis 15:30 Uhr zu Expertenführungen am Neptunbrunnen im Städtischen Klinikum Dresden-Friedrichstadt ein. Restauratoren des LfD präsentieren die aufwendige Konservierung und gelungene Restaurierung des Dresdner Neptunbrunnens.
2009 bis zum Frühjahr 2018 wurden die Skulpturen konserviert, restauriert, die Brunnenbecken fachgerecht abgedichtet und die Wassertechnik wiederhergestellt sowie das Gartenumfeld denkmalgerecht aufgewertet.
Dank des Engagements der Stadt, des Städtischen Klinikums Dresden-Friedrichstadt und des Vereins Freunde des Krankenhauses Dresden-Friedrichstadt e.V., in enger Begleitung durch das LfD, ist es mit Hilfe von Europäischen Fördermitteln und Spenden gelungen, das gefährdete Kunstwerk vor dem Verfall zu retten.
Der Neptunbrunnen zählt zu den wertvollsten, in ihrer ursprünglichen Gestalt nahezu vollständig erhaltenen Brunnenanlagen der Stadt Dresden.
1743 bis 1746 nach Entwürfen von Zacharias Longuelune durch den italienischen Bildhauer Lorenzo Mattielli für Heinrich Graf von Brühl geschaffen, bildete er das Herzstück des ehemaligen Brühlschen Gartens, heute
Garten des Klinikums Dresden-Friedrichstadt.
Dr. Arndt Kiesewetter, LfD, Referent Steinrestaurierung
anschließend Führungen am Neptunbrunnen mit Erläuterungen zur Restaurierung
Dr. Arndt Kiesewetter, Dipl.-Rest. Julia Maitschke, LfD, Referenten Steinrestaurierung
und Führungen durch die historischen Räume im ehemaligen Brühlschen,
Marcolini-Palais mit Erläuterungen zur Restaurierung und Ausstattung (3 €
Spende je Person)
Dipl.-Rest. Christine Kelm, LfD, Referatsleiterin Restaurierung

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