Vortrags- und Gesprächsveranstaltung: Vom „Sächsischen Jägerhof“ zum Tagungszentrum. Geschichte und Zukunft der Schlossinsel Grillenburg

Das Jagdschloss (links im Bild) und das Hundezwingerhaus mit Garagen (rechts im Bild) waren
Bestandteile des Sächsischen Jägerhofs. Fotografie 2023.
Foto: Kriegsende im Tharandter Wald – Ein Mitmach-Raum-Tagebuch.
Zeit und Ort: um 17 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Grillenburg, Seerenteichstraße 2, 01737 Tharandt, OT Grillenburg
Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Hier gelangen Sie zur Internetseite Kriegsende im Tharandter Wald – Ein Mitmach-Raum-Tagebuch.
Die Schlossinsel Grillenburg ist ein geschichtsträchtiger Ort. Schon im frühen Mittelalter als Jagdpfalz und ab dem 16. Jahrhundert als kurfürstliche Jagdanlage genutzt, war der Standort auch während der NS-Zeit von großer Bedeutung. Ab 1935 ließ der Sächsische Reichsstatthalter Martin Mutschmann das Areal unter Einbeziehung des vorhandenen Schlosses zum „Sächsischen Jägerhof“ aus- und umbauen. Nach den Luftangriffen Dresden um den 13. Februar 1945 wurde der Sitz der Sächsischen Landesregierung auf die Schlossinsel Grillenburg verlegt, mit schwerwiegenden Folgen für die lokale Bevölkerung.
Über diese letzten Wochen des Endes des Zweiten Weltkrieges in Grillenburg wird Anke Binnewerg vom Projekt „Das Kriegsende im Tharandter Wald – Ein Mitmach-Raum-Tagebuch“ berichten. Danach wird André Kaiser, Ortschronist und Ortsvorsteher von Kurort Hartha, die Nutzung und Bedeutung der Schlossinsel während der DDR-Zeit ansprechen und über den aktuellen Stand des Umbaus zum gemeinsamen Tagungszentrum der TU Dresden mit den Lehr- und Forschungseinrichtungen des Freistaates Sachsen informieren. Anschließend ist viel Zeit für Fragen, Gespräche und Austausch.