Waldumbau im NSG „Niederspree-Hammerstadt“

Waldumbau – Überführung von Fichten- oder Kiefernmonokulturen in gemischte, mehrstufige Mischbestände standortsgerechter Baumarten oder Abtrieb gebietsfremder Baumarten und Wiederaufforstung bzw. Verjüngung natürlicher gebietsheimischer Waldgesellschaften

Auf einer 0,9 ha großen Waldfläche des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz e.V. im Naturschutzgroßprojektgebiet „Niederspree-Hammerstadt“ wurde im Frühjahr 2019 ein stark aufgelichteter Weymouthskiefer Bestand komplett geräumt, mit einem rotwildsicheren Zaun zum Schutz vor Verbiss versehen und anschließend mit zweijähriger Stiel-Eiche auf 80% der Fläche bepflanzt. Auf den verbleibenden 20% wird die Naturverjüngung der Gemeinen Kiefer entwickelt. Eine erste Kulturpflege erfolgte im September 2019.

Der Landesverein hat dafür Fördermittel des Freistaates Sachsen der Richtlinie WuF/2014 für „Verjüngung natürlicher gebietsheimischer Waldgesellschaften in Schutzgebieten“ beantragt.

Signet - Europäischer Landesfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes


Waldumbau auf der Bosel im Spaargebirge bei Meißen

Umbau einer 0,65 ha großen Waldfläche in unmittelbarer Nachbarschaft des Botanischen Gartens der TU Dresden „Boselgarten“ mit Hilfe von Fördermitteln der Richtlinie Wald und Forstwirtschaft 2014 des Freistaates Sachsen in einem Vorhaben zur Verjüngung in Schutzgebieten.

Der zuvor aus Schwarzkiefer und Lärche bestehende Wald im FFH-Gebiet „Bosel und Elbhänge nördlich Meißen“ und im LSG „Elbtal zwischen Dresden und Meißen mit linkselbischen Tälern und Spaargebirge“ wurde nach Käferbefall im Jahr 2019 abgeräumt, im Frühjahr 2020 ein Wildschutzzaun errichtet und im April 5000 Traubeneichen gepflanzt. Seitdem erfolgten 2 Kulturpflegen, um Brombeere, Efeu, Traubenkirsche und Roteiche zurückzudrängen. Aufgrund der Trockenheit im Frühjahr haben nicht alle Bäumchen ausgetrieben, so dass im Spätherbst ca. ein Drittel nachgepflanzt werden musste.