Jahr der Industriekultur

Deckblatt Abschlussbericht Foto mit Flyer in der Hosentasche eines Exkursionsteilnehmers

Aus Anlass der 4. Sächsischen Landesausstellung «Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen» und zum Jahr der Industriekultur in Sachsen 2020 hatte die Arbeitsgruppe Industriekultur im Landesverein Sächsischer Heimatschutz e.V. ein Programm vorbereitet. Als Auftakt veranstalteten wir eine Tagung mit Vorträgen aus unterschiedlichen Bereichen der Industriekultur unter dem Titel: «Lebendiges Netzwerk der Industriekultur im Ehrenamt – Akteure und Möglichkeiten».  Als zweiter Schwerpunkt wurde eine Veranstaltungsreihe an vielfältigen Orten, über das Jahr verteilt, durchgeführt. Wer noch einmal nachlesen möchte - hier finden Sie die PDF mit den Veranstaltungen.

Die AG Industriekultur hat die Dokumentation des Projektes „Lebendiges Netzwerk der Industriekultur im Ehrenamt. Akteure und Möglichkeiten“ abgeschlossen. Sie ist als Online-Veröffentlichung auf dem Dokumentenserver der SLUB unter folgendem Link zugänglich oder können sie in folgender PDF aufrufen. Bitte beachten Sie die Bild- und Urheberrechte:
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-743481

Viel Spaß beim Lesen!


Die Arbeitsgruppe Industriekultur stellt sich vor

 

Ofen 5 des ehemaligen Kalkwerks Borna (B. Scholze). Zielstellung

Die Arbeitsgruppe Industriekultur ist in den Fachbereich Heimatgeschichte und Denkmalpflege des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz e. V. eingeordnet. Sie wurde im Jahr 2012 gegründet, weil sich immer deutlicher zeigte, dass neben der langjährigen Beschäftigung mit Industriebaudenkmalen auch vielfältige Fragestellungen zur Technik-, Kultur- und Sozialgeschichte die Geschichtsforscher interessierten. Diese mehrseitigen Wechselbeziehungen betreffen jeden Menschen in seiner Alltagsbewältigung, in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Oft werden diese Erkenntnisse erst im Zusammenhang mit Verlusterfahrungen deutlich. Sie besitzen, insbesondere in Zeiten tiefgreifenden strukturellen Wandels, den Charakter einer leistungsfähigen Ressource zur Bewältigung neuartiger Fragestellungen. 

Daraus folgt die Zielstellung der AG Industriekultur vorzugsweise an Einzelbeispielen aufzuzeigen, wie Erkenntnisse aus industriekulturell Vergangenem für die Zukunft gewonnen werden können. 

Die AG Industriekultur möchte Mitglieder des Landesvereins, Einzelpersonen sowie Interessensgemeinschaften vereinen, die sowohl Technikgeschichte als auch Industriekultur erfassen, untersuchen oder ergründen und zugehörige Zeugnisse bewahren wollen. Die ehrenamtliche Tätigkeit dieser Geschichtsforscher soll mit Hilfe der AG Industriekultur gefördert werden. Bedeutsame Grundlage dabei bilden die Handlungsempfehlungen des wissenschaftlichen Beirates für Industriekultur in Sachsen, die durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen veröffentlicht wurden.

Die AG Industriekultur unterstützt den Austausch und die Vernetzung von Personen, Initiativgruppen und Vereinen auf dem Gebiet der Industriegeschichte und Industriekultur unter Nutzung bestehender Kontakte zu Institutionen, Bildungseinrichtungen, Museen, Archiven und Firmen.

Die AG Industriekultur kann Raum geben für eingebrachte Einzelthemen, prüft Möglichkeiten einer fachlichen Unterstützung und bietet die Gelegenheit zur Publikation bedeutsamer Projekte in den Medien des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz e.V.

Unsere Tätigkeitsfelder

In den rund sechs Jahren des Bestehens der AG Industriekultur unternahmen die Mitglieder themenbezogene Exkursionen und organisierten für ein breites Publikum eine Busexkursion zum Kalkgewerbe mit der Besichtigung von Kalkbrüchen und Kalköfen zwischen Dresden und Pirna.

Unsere Hauptaufgabe liegt jedoch darin, Zeugen der sächsischen Industrie zu bewahren und zu dokumentieren.
Dazu können Sie gern bekanntgeben, bei welchen Objekten wir Sie bei der Sicherung unterstützen können. Im Folgenden können Sie sich darüber informieren, welche Projekte wir bereits bearbeitet haben.