neu erschienen

Wander- und Exkursionsführer „Montanregion Erzgebirge“
 
Wanderungen und Exkursionen zwischen Freiberg, Halsbrücke, Brand-Erbisdorf, Altenberg, Zinnwald und Krupka
Verfasser:Dr. Peter Rölke, Dresden unter Mitarbeit von: Christa und Alfred Rölke, Dresden; Karin Rölke, Dresden; Prof. Dr. Klaus Thalheim, Dresden, 272 Seiten, 204 Farbfotografien, 30 Schwarz-Weiß-Fotografien, historische Dokumente und Postkarten, 33 Kartenzeichnungen, 2 Übersichtskarten, 24,90 €

Der außergewöhnliche Reichtum an Erzen hat dem Erzgebirge nicht nur seinen Namen gegeben, sondern mit dem über Jahrhunderte andauernden Bergbau eine charakteristische Kulturlandschaft entstehen lassen. Bis heute sind zahlreiche Schachtanlagen, Halden und Pingen, Kunstgräben und -teiche, Mundlöcher, Röschen und Untertageanlagen erhalten geblieben. Um diese Sachzeugen aus den unterschiedlichen Bergbauepochen zu bewahren, wurde im Jahr 2019 der Montanregion Erzgebirge beiderseits der sächsisch-böhmischen Grenze der UNESCO Welterbe-Titel zuerkannt. Dieses Welterbe, das in seiner Gesamtheit die Tradition von über 850 Jahren Bergbau und Hüttenwesen im Erzgebirge würdigen soll, beinhaltet mit seinen 17 sächsischen und 5 böhmischen Bestandteilen einige Hundert Einzelobjekte.

Text aus der Internetseite vom Rölke-Verlag https://www.bergverlag-roelke.de/wemo1/


DECOLLATA - Die Enthauptete

Ein Sächsischer Kriminalfall
Verfasser: Matthias Schildbach, 250 Seiten, reich bebildert, 16,90 €

DECOLLATA-Die Enthauptete

Es ist der Heilige Oster-Abend 1750. Heimlich bringt die Magd Rosina auf einem Scheunenboden ihr Kind zur Welt. Doch dann übermannt sie die Panik. Das Böse nimmt Besitz von ihr...2019: Im sächsischen Staatsarchiv Dresden werden die Inquisitionsakten zum Fall "Rosina Heschel" wiedergefunden. Es gibt Unstimmigkeiten. Der Autor begibt sich nach 270 Jahren auf Spurensuche.

Text aus der Internetseite von Matthias Schildbach: https://www.matthias-schildbach.de/buecher/

Hier finden Sie auch mehr Informationen zum Autor und weiteren Publikationen.


Mythos Schwan - Facetten eines sagenumwobenen Vogels

Herausgeber: Gaßmeyer-Förderkreis e.V. der Richard-Wagner-Stätten Graupa und Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna mbH, 128 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen,  14,50 €

Mythos Schwan

Kaum ein Tier hat Mythen von solcher Vielfalt und Erhabenheit hervorgebracht wie der Schwan. Alten Kulturen galt er als göttlicher Sänger, Prophet und Seelenvogel, aber auch als erotischer Draufgänger. Das Mittelalter schmückte sich mit seiner Majestät und verketzerte ihn gleichzeitig als Heuchler. Romantik und Moderne projizierten in sein auratisches Rätselwesen Ideen des Andersseins, insbesondere der Befreiung aus normativen Geschlechterrollen. Das Buch lässt einhundert Artefakte aus bildender Kunst, Literatur und Musik ihre Schwanengeschichte erzählen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Richard Wagner und seinem Kosmos, der sich als Knotenpunkt des Schwanenkults einer ganzen Epoche entpuppt. Er wird umflochten von einem mehrere Jahrtausende umspannenden kulturellen Beziehungsnetz. Ungewöhnliche Bilddialoge machen dessen oft überraschende synaptische Verschaltungen sichtbar.

Text aus der Internetseite der Richard-Wagner-Stätten in Graupa: https://www.wagnerstaetten.de/Museum/Publikationen/4138/


Streifzüge durch das Osterzgebirge

erschienen im Sax-Verlag, 352 Seiten , farbige Fotografien,  29,80 €

Streifzüge durch das Osterzgebirge

Das Osterzgebirge und seine Berge, Flüsse, Talsperren, Kunstteiche, Hochmoore, Bergbaulandschaften, Besucherbergwerke, namhaften Bergstädte, Mineralien, Burgen, Schlösser und deren Museen, Technischen Denkmale, bemerkenswerten Kirchen und Klöster – das alles findet sich in diesem umfänglichen Bildband mit Fotografien von Horst Feiler und in der Beschreibung von Gerd-Rainer Riedel wieder. Beleuchtet wird das 2019 UNESCO-WELTKULTURERBE »Montanregion Erzgebirge/Krušnohori« gewordene Gebiet zwischen Altenberg, Glashütte, Müglitztal, Dippoldiswalde, Halsbrücke, Freiberg, Augustusburg, Wolkenstein, Zschopautal, Marienberg, Olbernhau und den tschechischen Orten Osek, Teplice und Krupka. 800 Jahre währender Bergbau im Osterzgebirge auf Eisen, Zinn, Silber, Blei, Kobalt, Nickel, Wismut und Uran haben reichlich Zeugen über- und untertage hinterlassen. Auch, wenn das Erzgebirge heute nur noch ein Rumpfgebirge ist, eine zum Teil tief zertalte, wellige Hochfläche zwischen 700 und 900 Metern über NN mit nur wenigen Bergen über 1000 Meter Höhe, so hat es in seiner geologischen Vergangenheit doch gewaltige Gebirgsbildungen erfahren. Als Pultscholle wurde das Gebiet im Tertiär um mehr als 1000 Meter emporgehoben. Gneise, Glimmerschiefer und Phyllite als metamorphe Gesteine, Granite oft in typischer Klippenausbildung und Basaltberge haben sich als markante Bergformen nur als Erosionsreste einer Basaltstromdecke erhalten und sich so am Aufbau des Gebirges beteiligt. Silberfunde ließen zwischen 1471 und Mitte des 16. Jahrhunderts durch das »Berggeschrei« erste Ansiedlungen und Städte aus dem Boden wachsen.

Text aus der Internetseite des Sax-Verlages: https://www.sax-verlag.de/listview?ssearch=1&search_stichwort=streifz%C3%BCge+durch+das+osterzgebirge