Neu erschienen
Sebnitzer Schattenspiele - Eine einmalige und faszinierende Volkskunst
Erschienen im Eigenverlag Hansjörg Hertwig, 72 Seiten , ca. 21 x 21 cm , 152 Abbildungen, 14,50 €
Es gibt wohl nur wenige Menschen, die sich der Faszination lebendigen Lichtes entziehen können. In der Dunkelheit stehen wir vor hell erleuchteten Schaufenstern, vor beleuchteten Tannenbäumen, sehen die Lichterreklamen oder schauen ins Feuer des brennenden Holzes im Kamin. Manchmal fangen wir an zu träumen und geben uns dem Zauber hin, denn das Licht übt eine starke Wirkung auf uns aus. Eine besinnliche Atmosphäre stellt sich ein, wenn sich fernab von Lärm und Hast warmes Licht mit Stille und Dunkelheit verbindet. Diese Sehnsucht der Menschen wurde in früheren Zeiten vor allem in der dunklen Jahreszeit durch besonderen Lichtschmuck gestillt. Jede Region hat eigene Traditionen und Kunstformen hervorgebracht, so auch die Region um Sebnitz mit ihrer Weihnachtsvolkskunst. Neben dem Sebnitzer Weihnachtsstern und dem Hirtenhäuschen ist das Sebnitzer Schattenspiel ein weltweit einzigartiges Ergebnis des Volkskunstschaffens der Menschen dieser Region. Textauszug aus dem Vorwort dieses Buches.
Der vergessene Angriff - die Luftkriegsereignisse des 17. April 1945 in Sachsen und Böhmen
erschienen im SCHILDBACH Verlag für Heimatgeschichte, Hardcover mit Glanzprägung, 390 Seiten, ca. 400 Abbildungen und Karten, 34,90 €

Am 17. April 1945 flog eine gewaltige amerikanische Bomber- und Jagdfliegerflotte nach Sachsen und Böhmen ein. Ihre Mission: Eisenbahnziele des Feindes zu zerstören und den Resten der deutschen Luftwaffe einen vernichtenden Schlag beizubringen. Dresden in Sachsen und Aussig in Böhmen waren die Hauptziele. Als die schweren Bomber ihr Werk verrichtet und abgedreht hatten, folgten zahlreiche Tieffliegerattacken. Die vielen Einzelschicksale dieses weitgehend vergessenen Angriffs, der vor dem Hintergrund des nahen Kriegsendes stand, bewegen bis heute. Wie das des amerikanischen Jagdfliegerasses Elwyn G. Righetti, der bei Riesa notlanden musste und seitdem spurlos verschollen ist. Wie das Schicksal des Bomberpiloten Nathaniel Norman Shane, der seinem abstürzenden Bomber entkam, im Osterzgebirge mit dem Fallschirm landete und von einem SS-Mann ermordet wurde. Oder die Geschichte von Jeanne Griffin, geboren 1944, die durch die Recherchen zu diesem Buch das Schicksal ihres verschollenen Vaters, eines Bomberschützen, erfuhr. Am Boden bezahlten mehr als 1.300 Menschen mit ihrem Leben. Dieses Buch ist nicht nur eine Neuauflage der beiden vergriffenen Bücher „MID AIR COLLISION“ und „DIE LETZTE MISSION“ sein. Es stellt erstmals das Luftkriegsgeschehen des 17. April 1945 umfassend dar und vereint die Ergebnisse deutscher und tschechischer Heimatforscher sowie eine Vielzahl von Zeitzeugenaussagen der letzten Jahrzehnte. Es wertet die gesammelten Daten aus Archiven aus, gibt den Opfern Namen und legt eine gravierend andere als bisher bekannte Opferzahl für die Stadt Dresden vor.